hallo freunde der leichten unterhaltung!
willkommen auf (oder in oder bei oder was weiß ich) meinem ersten blog. hier gehts um vieles, nur nicht um eine fixe struktur. was gerade anfällt, fällt an. was ich loswerden muss, werde ich hier los. wenn ihr etwas zu melden habt, schreibt einfach ein kommentar unter meinen post oder schreibt mir ein mail.
dieser allererste post beschäftigt sich mit dem, was heutzutage noch „musik“ genannt wird. ich rede hier nicht von dem, was ihr euch daheim anhört – oder von dem was uns viá öffentlichen radiosendern wie oe3 auf das trommelfell hämmert – vielmehr geht es hier um die rolle der musik in diskotheken und sogenannten „tanzlokalen“.
vor einigen jahren war es noch gang und gebe auf qualität zu setzen. gute musik für gutgelaunte leute, die sich auch noch dafür interessieren was gespielt wird. die jocks spielten nicht, was sie geil macht, sondern was den leuten gefiel. tracks wurden zu sogenannten „brettern“ „gepusht“ die sich dann in den offiziellen verkaufscharts etablieren konnten … eben weil man sie aus der disco kannte.
im moment schaut das ganze leider so aus: djs ergötzen sich an ihrem unbändigen charme und spielen, um mädels (oder auch jungs – man ist ja offen für alles) flach zu legen. musik ja, muss man halt spielen – sonst würde das ganze ja in einer perversion enden. welche musik ist so ziemlich egal – ein vorteil wäre wenns gscheit druckt und möglichst viele irreparable schäden am trommelfell verursacht. hohe lautstärke und viel bum bum haaben ja den vorteil dass sich der gast nicht mehr unterhalten muss (kann) und sich so voll auf den alkohol konzentriert um den lärm überhaupt ausstehen zu können. wer profitiert davon? der dj, der sich einen gratis rausch anhängen lässt (wer sagt schon nein, wenn dir jemand für ein lied ein cola-rum spendiert?) und noch dafür bezahlt wird – mit cash in der linken und einem knackigen arsch (geschlecht hier wiederum egal) in der rechten hand.
das gespielte beschränkt sich meist auf eine geklaute baseline, standard drums, geklaute vocals und einer geklauten melodie. verbreitet wird das ganze über limewire, emule oder kazaa und keinen scherts.
produziert wird offenbar nicht mehr im studio, sondern am heimrechner mit dieser software:
für das bild möchte ich e
so läuft das heute… traurig aber wahr.
drei mal dürft ihr raten ob mir das gefällt.
klarerweise nein, sonst hätte ich mich ein wenig freundlicher ausgedrückt.
das traurige daran: ich bin selbst dabei ein dicsjockey zu werden. derweil mangelt es nur an geld für platten und auftritten, aber das wird schon…
ich möchte allerdings anders sein als der abschaum der im moment an den decks unterwegs ist. ich möchte die leute zum shaken bringen, möchte, dass sie sich wieder für die musik interessieren, dass sie ihre ohren nach dem aufenthalt im club noch verwenden können und dass das was gespielt wird qualität hat.
die frauengeschichten interessieren mich dank fixer beziehung auch gar net.
also dann… auf dass ich mich nicht selbst lahm lege, während ich gegen den strom schwimme.
und natürlich ein riesenprost auf euch alle die sich nicht mehr für den einheitsbrei in großraumdiskotheken interessieren, sondern wahre musik hören möchten.
im house spielt die musik
sincerely yours, der junge von nebenan